Aus der Wälder dunklem Schatten
Wandern wir zu grünen Matten.
Immer aufwärts führt der Pfad,
Endet erst am höchsten Grat.
Bäche stürzen rauschend nieder,
Stein auf Stein und immer wieder
Hüpft das Wasser, stieben Tropfen,
Donnernd sie am Felsen klopfen.
Eis und Schnee die Höhlen decken
Bergend manche Schlucht und Schrecken.
Bis sich das Gipfelkreuz erhebt
Unser Herz in Freude bebt.
Kategorie: Gedichte
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Bergwanderung
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Rose
Dein Geheimnis dunkle Rose
Find` ich, wenn ich liebend kose.
Stille Anmut, zarter Duft
Blüten - Dornen, welche Kluft. -
Goldregen
Gold hat sich in Tränen aufgelöst,
Noch hält der Baum sie tapfer fest
Bis sie verblüht zur Erde fallen,
Golden sie die Erde malen
Wie Regen rieseln sie herab
Auf des Frühlings frisches Grab. -
Kindereien
Hüpfen, springen,
Tanzen, singen,
Tausendmal fragen,
Der Katze nachjagen,
Streicheln den Hund,
Malen recht bunt,
Stets treten in Pfützen,
Die Stiefel bespritzen,
Im Haus herumtollen,
Nicht schlafen wollen,
Sich eilends verstecken,
Die Nachbarn aufschrecken,
Streiten nicht minder,
Das machen die Kinder. -
Angst
In Deine Arme
möchte ich mich werfen
und Schutz suchen.
Immer wieder
werde ich gerufen
ins Licht zu treten.
Ich kann mich
nicht verstecken
in meiner Angst.
Die Stunde
wird mich finden,
wo ich alles verliere. -
Glück
Schönheit und Frieden
sind die klaren Quellen,
die den Brunnen
der Harmonie füllen.
Daraus schöpfen,
das ist ein Glück. -
Andacht
Vor den Allmächtigen
hingeworfen,
versinke ich
in seine Geheimnisse.
Heiße Bitten
halte ich
in ausgestreckten
Händen.
Ruhe
bedeckt mich,
leicht
wie ein Schleier. -
Maske
Die Stadt ist voller Freude,
Karneval ist heute.
Schnell die Maske vors Gesicht,
Sieht man meine Trauer nicht!
Nasse Augen sind versteckt
Falls ein lust`ger Narr mich neckt,
Die Maske lacht noch immer.-
Durch tränenfeuchten Schimmer
Steht Dein Bild vor meinem Blick,
Der Du nimmer kehrst zurück. -
Das Bad
Wie gerne würde ich untertauchen
in Deine Obhut,
abwaschen alle Müdigkeit und Zweifel,
heraussteigen in Frische und Zuversicht
weggetrocknet jede Sorge.