Der Sehnsucht bunte Sommerbilder
füllen die Träume des Herbstes.
Kalt geworden sind der Sonne Strahlen,
Nebel hat die Freude zugedeckt.
Langsam fällt Blatt um Blatt
von den Bäumen, welk und tot
und meine Augen werden naß,
Könnte ich dich je vergessen
Rose des Sommers!
Autor: mholschuh
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Herbstliches Liebeslied
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Verloren
Eine Hand voll Glück
Nicht Gold, nicht Edelstein
Eine Hand voll Glück
Ein bißchen Sonnenschein.
Eine Hand voll Glück
Du schmiegt´st an meine Schulter dich
Eine Hand voll Glück
Du liebtest mich.
Eine Hand voll Glück
Ein kleines Lied
Eine Hand voll Glück
Erinn´rung die mir blieb.
Eine Hand voll Glück
So wenig, doch so viel im Leben
Eine Hand voll Glück
In meiner Hand hat es gelegen. -
Nachklang
Der letzte Ton ist verklungen,
Noch lausch´ ich dem Liede, ach.
Der letzte Ton ward gesungen,
Nun schau´ ich den Wolken nach.
Das Lied ist zum Himmel gestiegen,
Es schweben die Töne im All,
Die Sterne will ich drum lieben
In ihrer unendlichen Zahl. -
Vögleins Tod
Ein Vöglein saß auf einem Ast
Und sang so süße Weise
Gar lange Zeit war es mein Gast
Nun ging es auf die Reise.
Ins Paradies es fliegen wollt´
Die Flügel weit gebreitet,
Nahm mit sich fort die Lieder hold,
Von Herzeleid begleitet. -
Ein Sommertraum
Wohin tragen mich der Sehnsucht Flügel?
Ans blaue Wasser, wo die Rosen heimisch sind,
freundlich ihre Blumengesichter im Nachtwind wiegen,
wo das Wasser aus Mondschein goldene Brücken baut,
wo an den Hängen der Buchenwald flüstert,
wirre Worte von Seufzern und Küssen,
wo ein Pfad sich windet durchs hohe Gras
zu deinem Haus. -
Heißer Sommer
Heißer Sommer
In den Feldern lacht der Mohn.
Überall es leuchtet schon
Feuerrot sein Blütenkleid,
Auch an meinen Weg gestreut.
Die rote Glut zu pflücken
Möcht´ ich ans Herz dich drücken,
Das Paradies dir zeigen.
Der rote Mohn wird schweigen.
Bald sind des Sommers Farben blaß,
Tot ist der Mohn und tot das Gras.
Mein Weg ins Nichts zu führen scheint,
Die Liebe ihre Tränen weint. -
Schlaflos
Vorm Fenster schleicht die Nacht,
Ein Untier, das mir Ängste macht.
Riesengroß sich Dunkel ballt,
"Wach auf", es in die Stille schallt.
Mein Herz sich durch die Stunden quält,
Verstört die Uhrenschläge zählt.
Wird es denn niemals wieder hell?
Im Innern pocht es rasend schnell.
Wo ist die Freude, Zuversicht?
Oh käm´ sie wieder mit dem Licht.
Das Warten hält mich, ganz allein,
Auf diesen wundervollen Schein. -
Wenn der Kuckuck ruft
Junger Morgen, güner Wald.
"Kuckuck" ruft es immer wieder.
Nach des Winters grauer Stille
tönt es wie ein Jubelschrei.
Helle Freude er verkündet,
überall der Frühling blüht,
neues Leben, neue Rosen,
neue Hoffnung uns beseelt. -
Schmetterling
Flieg´ bunter Schmetterling,
Flieg´ in den Mai,
Der streut tausend Blüten,
Auch Veilchen dabei.
Flieg´ bunter Schmetterling,
Fliege dahin,
Tanz´ fröhlich dich schwingend
Im Maiengrün.
Flieg´ bunter Schmetterling,
Dein Kleid seh´ ich dort
Ein Farbfleck am Waldrand-
Ach, jetzt ist er fort! -
Zeit
Warum nur fallen schon
die Blätter,
wo mein Herz noch durch
den Sommer irrt
Spöttisch schaut das Datum am Kalender.
Die Zeit trägt jeden Traum
ins Nichts
und schweigend schluckt sie
Tag um Tag.