Unruhe

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Ich suche dich immer und immer
obwohl du gegangen bist.
Nun eil´ ich in jedes Zimmer,
doch nichts mehr geblieben ist.

Ich sehe noch sonnige Strahlen
und bleibe leicht zögernd stehn.
Das Licht und die Schatten malen
dein Bild, ach, so wunderschön.

Ich steh mit leeren Händen,
die Seele in Trauer klagt.
Wird niemals sich noch einmal wenden
der Abschied zu fröhlichem Tag?
Maria Holschuh, September 2001 · Lizenz: CC BY 4.0